fbpx

Was macht eigentlich ein Bildstabilisator?

Was macht eigentlich ein Bildstabilisator?

Teile es mit deinen Freunden:

Ist dir auf verschiedenen Objektiven einmal der Zusatz „IS“, „VC“ oder „OS“ aufgefallen? Verschieden Hersteller haben hier andere Abkürzungen. Da gibt es noch mehr als die drei oben genannten. „IS“ und die anderen Kürzel stehen dafür, das im Objektiv ein Bildstabilisator verbaut ist.

(Der Einfachheit wegen, wird im folgenden Artikel nicht jeder einzelne Hersteller aufgelistet der in seinen Produkten Stabilisatoren verbaut. Die Beispiele dienen nur zur ersten Orientierung.)

Ganz einfach:

Verwacklungen sind einer der häufigsten Gründe für unscharfe Bilder. Diese entstehen, wenn die Belichtungszeit lange andauert und die Kamera sich während dessen bewegt. Zum Beispiel wenn man sie frei in der Hand hält.

Ein Bildstabilisator soll dir dabei helfen, Verwacklungen zu verhindern bzw. zu minimieren.

Es gibt zwei Arten von Bildstabilisatoren:

Einmal als bewegliches Glaselement (Linse) im Objektiv. Dann hat das Objektiv eines der eben genannten Kürzel.

Einmal als beweglicher Bildsensor im Gehäuse. Zum Beispiel bei den Herstellern Olympus, Panasonic oder Pentax.

Diese Bild wurde aus der Hand mit einer Belichtungszeit von 1,6 Sekunden geschossen.

Was ist besser?

Ob man von besser oder schlechter reden kann, ist schwer zu sagen. Beide Technologien funktionieren gut.

Der Vorteil bei der In-Body-Stabilization (In der Kamera) ist, das du dadurch mit jedem verwendeten Objektiv eine Stabilisierung hast.

Verschiedene Hersteller (z.B. Olympus und Panasonic) haben auch einen Dual-Stabilisator. Hier arbeiten der Stabilisator verschiedener Objektive und der stabilisierte Sensor zusammen. Dadurch kann man eine längere Zeit ohne Stativ belichten, als nur mit einer der beiden Technologien.

Beispiele

Im folgenden zeigen wir dir anhand einiger Bilder. Wie sich der Bildstabilisator auf dein Motiv auswirkt.

Folgende Motive wurden mit einer dualen Stabilisierung aus der Hand (ohne Stativ) geschossen. Wir haben dir die Belichtungszeiten unter die Bilder geschrieben.

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 5 Sekunden, DUAL-IS

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 5 Sekunden, DUAL-IS, 100% Crop

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 10 Sekunden, DUAL-IS

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 10 Sekunden, DUAL-IS, 100% Crop

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 1,6 Sekunden, nur Body-IS, 100% Crop

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 1,6 Sekunden, ohne Stabilisation, 100% Crop

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 1,6 Sekunden, DUAL-IS

Im nächsten Bild erkennt man das der DUAL-IS bei 15 sek. aus der Hand an seine Grenzen stößt. Aber WOW! 15 Sekunden und das Motiv ist noch erkennbar.

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 15 Sekunden, DUAL-IS

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 15 Sekunden, DUAL-IS, 100% Crop – An den Rändern sieht man die Verwacklung. Die Mitte bleibt immer noch stabil.

 

OM-D EM-1 Mk II, 12mm, 20 Sekunden, DUAL-IS – Hier ist endgültig Schluss. 20 Sekunden sind unter keinen Umständen zu halten.

Die Technik hinter Bildstabilisatoren ist wirklich faszinierend. Sie eröffnet neue Möglichkeiten, ersetzt aber nicht den Einsatz eines Stativs.

Teile es mit deinen Freunden:

Comments

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir verwenden für den Betrieb der Seite notwendige Cookies. Diese ermöglichen die volle Nutzung unserer Dienste wie das einfache buchen eines Workshops oder der Optimierung deines Online-Erlebnisses. Mit der weiteren Nutzung der Seite, erklärst du dich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Hier geht es zur Datenschutzerklärung. Dort findest du auch Informationen zum Widerspruch der Cookie-Nutzung.Hier geht es zum Impressum. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Die hier genutzten Cookies dienen nur zur technischen Umsetzung der Webseite. Ohne diese Technologie würde vieles sehr viel langsamer ablaufen oder zum Teil erst gar nicht funktionieren. Cookies sind nichts Schlechtes und nichts Gutes. Es sind kleine Dateien die auf deinem Endgerät zwischengespeichert werden, um zum Beispiel den Ladevorgang der Seite zu beschleunigen, bestimmte Inhalte anzeigen zu können und um dein Online-Erlebnis zu verbessern

Schließen