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Wann benutzt man welches Objektiv? – Teil 1

Wann benutzt man welches Objektiv? – Teil 1

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Welches Objektiv brauchst du für dein Motiv?

Teil 1

Vielen von Euch mag diese Frage nun sehr banal vorkommen, weil ihr evtl. bereits die meisten Objektive und deren Bezeichnung kennt. Aber in den Workshops merke ich zunehmend, dass die Frage der richtigen Objektivwahl sich nicht jeder selbst klar beantworten kann.

Zugegeben, man kann auf dem aktuellen Markt schnell die Übersicht verlieren. Die Hersteller überbieten sich gegenseitig in Größe und Umfang der Objektivpalette. Hochgeöffnete Profiobjektive treffen auf Version 1, 2 oder sogar 3.

Verschiedene Bajonette, Originalhersteller, Fremdhersteller. Als Einsteiger ist das nicht einfach. Und dann kommt natürlich dazu: Wann brauche ich welche Brennweite? Klare Sache: Weitwinkel für Landschaften und Normalbrennweite für ein Portrait. Sicher?

Die Brennweiten

Es gibt tendenziell 3 grundlegende Arten von Objektivbrennweiten:

  • Weitwinkel-Objektive
  • Normal-Objektive
  • Tele-Objektive

Es gibt noch feinere Abstufungen, aber für den ersten Teil dieser Serie, ist das ausreichend um ein grundlegendes Verständnis zu entwickeln.

Als weitere Anmerkung will ich hinzufügen, dass alle nun folgenden Angaben für Kleinbild-Kameras (auch Vollformat genannt, siehe auch „Nur Vollformat ist professionell?“) gelten.

  • Weitwinkelobjektive reichen von 8mm bis ca. 40mm
  • Normal-Objektive bewegen sich zwischen 40mm – 60mm
  • Teleobjektive sind alle Objektive ab 60mm aufwärts

Wenn du keine Kleinbildkamera hast, musst du noch den sogenannten Crop-Faktor* auf die Millimeter (mm) Angabe drauf rechnen.

Und was bedeutet die Brennweite?

Du kannst dir merken: Je kleiner die Millimeter-Zahl ist (zum Beispiel 15mm), umso mehr passt von der Umgebung auf den Bild. Zum Beispiel in engen Räumen, ganze Landschaften usw.

Je näher du an die 56mm kommst, umso näher kommst du an den sogenannten Normalbrennweiten-Bereich. Das ist der Bereich den wir mit unseren Augen sehen. Ein universeller Bereich, zum Beispiel für Portraits.

Wenn du über die 56mm hinaus kommst, bist du im Teebrennweiten-Bereich. Damit kannst du weit entfernte Motive (zum Beispiel scheue oder gefährliche Tiere, die Schwiegereltern oder den Mond) nahe ran „zoomen“. Ideal zum Beispiel für eine Safari.

Spezialobjektive

Jetzt gibt es neben der Brennweite, noch andere Eigenschaften, die ein Objektiv für bestimmte Aufgaben qualifizieren.

Es gibt folgende 2 grundlegende Objektiv-Arten

  • Festbrennweiten
  • Zoomobjektive

Festbrennweiten

Eine Festbrennweite hat eine fixe Brennweite und lässt kein Zoomen zu. Möchtest du also näher an das Motiv heran oder weiter weg, dann musst du dich bewegen. Ein Beispiel dafür ist eine 50mm Festbrennweite.

Zoomobjektive

Ein Zoomobjektiv hingegen lässt es zu, dass du dein Motiv näher ran oder weiter weg „zoomst“ ohne deine Position zu verändern.

Unter diesen Objektiv-Arten gibt es nochmal eine Unterteilung von Spezial-Aufgaben

  • Makro-Objektiv
  • Fisheye-Objektiv (nur als Festbrennweite)
  • Tilt und Shift Objektiv (nur als Festbrennweite)

Das war eine erste Übersicht, was es an Objektiven gibt. Im nächsten Teil gehe ich auf die Wirkung der verschiedenen Objektive ein. Im dritten und letzten Teil, gibt es dann Beispielbilder und Tipps im Umgang mit den Objektiven.


*Bei APS-C Kameras multiplizierst du den wert mit 1,5 (bei Nikon APS-C mit 1,6) und bei MFT-Kameras mit 2. Dann erhältst du den korrekt abgebildeten Brennweitenbereich. Zum Crop-Faktor kommt noch ein extra Artikel. Zum Beispiel ein 24-70mm Objektiv.


Dieser Artikel ist Teil der FOSA-Basics. Einer Serie im Blog, die grundlegende Themen, von der Pike an erklärt! Es gibt keine dummen Fragen, nur Dumme Antwortgeber.

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