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6 Dinge die ich gerne gewusst hätte, bevor ich mein Foto-Business startete

6 Dinge die ich gerne gewusst hätte, bevor ich mein Foto-Business startete

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6 Dinge die ich gerne gewusst hätte, bevor ich mein Foto-Business startete

Klar, mit 3 Jahren ist die Fotoschule nicht das älteste Unternehmen und mit den 4 Jahren davor als reiner Fotograf bin ich nicht der Branchen-Älteste und es gibt viel erfahrenere Kollegen als mich. Dennoch, mit der Gründung der Fotoschule und der voran gegangenen, bzw. immer noch aktiven Tätigkeit als Fotograf und Filmemacher, gibt es ein paar Dinge, die ich Rückblickend gerne vorher gewusst hätte bzw. mir wünsche ich hätte sie anders eingeschätzt.

Ok, ein paar davon sind einem vielleicht irgendwie bewusst oder „kann man sich denken“. Aber es ist trotzdem etwas anderes, es wirklich zu erleben. Seit der Fotoschule begegnen mir natürlich vermehrt Menschen die ebenfalls den (Neben)Beruflichen Weg im Bereich der Fotografie gehen möchten.

Oft passiert das aber unter falschen Vorraussetzungen. Aussprüche wie „Deine Bilder die du immer postest sind soooo schön. Willst du das nicht mal beruflich machen?“ sind leider der falsche Motivator. Es sagt ja auch keiner „Du kochst so lecker, willst du nicht ein Restaurant eröffnen?“. Bei zweiterem kommt einem schnell der Gedanke, dass es viel Arbeit ist: Man braucht die Location, Personal, Küche, Material wie Geschirr, Kassensystem, Genehmigungen und und und.

Interessanterweise denkt darüber niemand nach, wenn er ein Foto-Business starten will. Hier scheint die Eintrittsbarriere recht gering und dadurch wird schnell vergessen, dass es nicht allein die Bilder sind, die den Erfolg ausmachen.

1. Der Vergleich ist der Freude Tot

Dieses Zitat hast du bestimmt schon oft gehört und ich muss sagen: Es stimmt.

Der ständige Vergleich mit anderen frisst nicht nur den Spaß, sondern auch deine Zeit. Gerade am Anfang sucht man Inspiration und durchforstet das Internet und Ausstellungen nach Bildern anderer Fotografen. Doch der ständige Vergleich mit anderen und der eigenen Bildern mit Bildern von viel erfahreneren Fotografen, zieht einen schnell herunter.

Es ist einfach sinnvoller seine Zeit mit dem Aufbau von Kunden und Ausbau der eigenen Fähigkeiten zu verbringen. Was mich auch gleich zu dem nächsten Punkt bringt:

2. Ständige berufliche Fortbildung ist Essentiell

In vielen Branchen und Firmen ist es verpflichtend, dass eine gewisse Zahl an Stunden in die Fortbildung investiert wird.

Wenn du dein eigenes Unternehmen führst und es keine gesetzliche Verpflichtung ist, in Fortbildungen zu investieren, ist es so einfach, diese als eine optionale Zusatzleistung zu betrachten und es an das Ende der To-Do-Liste-Wenn-Ich-Zeit-Und-Geld habe zu setzen.

Aber sich selbst zu fordern und Leute zu finden, die wissen wovon sie reden, ist ein sicherer Weg um dein Unternehmen schneller wachsen zu lassen. Das gilt nicht nur für die Fotobranche.


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3. Social-Media ist ein notwendiges Übel

Einige Leute sind mit Sicherheit besser im Umgang mit Social-Media als ich. Einige Möglicherweise auch schlechter. Wichtig ist nur, dass es die Social-Media-Präsenz gibt und die Fotoschule darüber wahrgenommen wird. Denn ich generiere viele meiner Kunden darüber.

Es ist ein einfacher Weg, möglichst kosteneffizient ein großes Publikum zu erreichen, dass sich genau für die Inhalte und Produkte interessiert, die ich dort generiere. Auch wenn du kein Mensch bist der es gerne macht oder sich sogar davor scheut, einen Social-Media-Kanal zu betreiben, muss ich sagen dass es sich lohnt.

Man kann auch ohne auskommen, das ist keine Frage. Aber im Jahr 2020 ein Unternehmen zu führen ohne Social-Media-Account ist wie der Versuch, ein Pferd ohne Sattelzeug zu reiten: nicht völlig unmöglich, aber auch nicht ideal.

4. SEO ist die Mühe wert

Wie bereits erwähnt, kann man ein Unternehmen ohne Social-Media-Account führen, ist aber etwas aufwendiger und man erreicht mit mehr Aufwand weniger Menschen (Ja, richtig gelesen).

Was allerdings ein No-Go ist, ist keine Webseite zu haben. Wer keine Webseite hat, ist quasi auf dem Markt nicht existent. Denn wenn man wissen möchte, ob es ein Unternehmen gibt dass genau die Produkte oder Dienstleistungen anbietet die man gerade sucht, dann sucht man erstmal online. Das ist völlig normal. Und meistens passiert das über die großen Suchmaschinen wie Google.

Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden viele kleine Änderungen und Optimierungen an deiner Website vorgenommen, die deine Website bei besagten Suchmaschinen in eine Rangfolge bringt, wenn Kunden nach bestimmten Begriffen suchen, die mit deinem Unternehmen zu tun haben. Es ist keine nachvollziehbare Wissenschaft und Google ist ziemlich verschlossen, was genau du tun musst, um einen höheren Rang auf deren Seite zu erreichen.

Aber ein Grund warum mich meine Kunden mich finden, ist dass meine Seite bei der Suche nach Begriffen wie Fotokurs + Saarland (oder ein spezifischer Ort in der Nähe) ganz weit oben steht.

Was einfach klingt, ist allerdings recht kompliziert und braucht viel Zeit und Arbeit. Wenn du es selbst nicht kannst, such dir jemanden der es kann. Es lohnt sich!


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5. Vergiss das einfache Geld

In meinem ersten Jahr im Geschäft verdiente ich eine ordentliche Summe Geld…allerdings floss davon auch wieder schnell fast alles in’s Unternehmen zurück.

Die Fotografie ist kein Geschäft, in das man einsteigen sollte, wenn man schnell Geld verdienen will. Ja, man kann theoretisch für ein Shooting verlangen was man will, aber unterschätze nicht die laufenden Kosten – Software, Hardware, Ausrüstung, Mitgliedschaft in einer Berufskörperschaft, Versicherungen (ja – die brauchst du zu 100,01%), Abonnements…usw. Es kommt schnell einiges zusammen.

Viele machen ihr Unternehmen vom Wert oder der Art der Ausrüstung abhängig. Aber dass ist bereits der erste Fehler. Nur weil du die teurere Kamera hast oder dicke Ausrüstung, bekommst du nicht automatisch mehr Jobs. Das kann helfen aber ist nicht alles. Konzentriere dich auf die Akquise und nutze dein Material solange bis es zu Staub zerfällt, bevor du etwas neues kaufst. Es sei denn, du kannst den Job nicht ohne die Neuinvestition durchführen.

6. Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken!

Der Klassiker unter den Fehlern, der auch mir anfänglich passiert ist: Das kriege ich alleine hin, denn ich bin ja der Experte!
Falsch! Du bist zwar (vermeintlich) der Experte aber was am Anfang immer fehlt ist: Erfahrung.

Erfahrene Unternehmer, egal aus welcher Branche, sind immer ein guter Kontakt. Denn es gibt Situationen, Umgangsformen und Regeln die in allen Branchen gültig sind. Egal ob es um Kundenakquise, Steuern oder irgendeinen Verwaltungskram geht. Viele „Lästigkeiten“, die dich von der Arbeit abhalten die dir eigentlich Spaß macht, sind überall anzutreffen und wenn glaube mir wenn ich dir sage: Es ist Gold wert jemanden zu kennen der davon mehr Ahnung hat als du.

Netzwerken hilft hier sehr. Und im besten Fall gewinnst du nicht nur an Erfahrung, sondern hier und da auch noch an Kunden. Denn was viele vergessen: Netzwerktreffen (Egal ob Privat, Xing oder anders organisiert) sind NICHT dafür da um Kunden zu gewinnen. Verkaufsgespräche haben hier nichts verloren und gehen den meisten nur auf den Sack. Aber die neuen Kontakte empfehlen dich evtl. gerne weiter, wenn du ein aufgeschlossener und aufmerksamer Mensch bist.

Bonus Hinweis: Es gibt immer was zu tun!

Vielleicht ist es nur meine persönliche Einstellung, aber die To-Do-Liste findet nie ein Ende.

Wenn sich sich mal ein Leerlauf ankündigt, dann wird die Zeit für Vorbereitungen oder Arbeiten genutzt, die sonst an einem anderen Zeitpunkt Aufmerksamkeit erhalten hätten. Verträge die versendet werden müssen, Rechnungen können geschrieben werden, die Webseite freut sich auch immer über Pflege und SEO (und Google auch), Beiträge für Social-Media oder den Blog können geschrieben werden, Werbemaßnahmen und Produkte entwickelt usw.


Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen und auch etwas geholfen einen Einblick in die Branche zu bekommen. Denn wie dir mit Sicherheit aufgefallen ist, sind da auch viele allgemein gültige Punkte dabei, die tatsächlich auf viele andere Branchen übertragbar sind.

Cheers,

Andreas


Gibt es Situationen und Dinge die du unterschätzt hast,  die du heute anders angehen würdest? Schreib es als Kommentar unter diesen Beitrag!

 

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