6 Fehler die du beim Fotografieren machen kannst

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Stell dir einfach vor, du könntest jede Situation so festhalten, wie du es dir Vorstellst.

Ohne verwackelte Aufnahmen, ohne zu helle oder zu dunkle Bilder. Klingt gut?

Dann schau doch immer wieder hier rein. Hier erhältst du nach und nach einfach umzusetzende Tipps die dich echt weiter bringen. Und wenn du dich noch ernsthafter mit der Fotografie beschäftigen möchtest, dann gibt es für dich Kurse, Personal Coachings und Workshops. Und nun zum heutigen Thema:

Hast du dich schon einmal gefragt wie andere es schaffen, Spannung in ein Bild einzubauen? Das erzähle ich dir gleich an einem Beispiel.

Die folgenden Tipps und Fehler gelten im Zusammenhang mit dem hier gewählten Motiv, passend zu meiner Art der Fotografie. Es kann sein dass du bei einem anderen oder ähnlichem Motiv, dennoch anders vorgehen musst.

Doch hier erstmal das Bild an dem ich mit dir zusammen arbeiten werde. Sagen wir einfach mal, du möchtest aus dem Urlaub ein Bild einer schönen Wildblumenwiese schicken.

Die hier gewählt Perspektive zeigt eine Ansicht, die auf die meisten Menschen langweilig wirkt. Damit lockst du keinen Hund hinter dem Ofen hervor.

Nicht sonderlich spektakulär oder? Ich finde es sogar total langweilig. Warum dass so ist erkläre ich dir nun!

Im folgenden zeige ich dir 5 Fehler die ich bei diesem Bild gemacht habe:

Fehler #1

Die Perspektive

Die hier gewählte Perspektive bietet nicht viel Spannung. Ich habe direkt aus meiner Kopfhöhe von oben herab mitten auf die Wiese fotografiert. Eine Ansicht wie du und ich sie tagtäglich haben. Also überlege dir, wie du dieses Motiv im Alltag NICHT wahrnimmst.

Fehler #2

Zu ängstlich

Wenn du dann eine neue Ansicht gefunden hast, dann traue dich diese auch wirklich komplett durchzuziehen! Ein wenig in die Hocke gehen war in diesem Fall hier nicht genug. Könnte man noch als schönes Bild durchgehen lassen, aber wir sind uns denke ich einig dass es immer noch nichts „besonderes“ ist.

Besser aber immer noch nicht optimal. Hier heißt es mehr Mut für die neue Idee zu zeigen!

Und in diesem Zusammenhang komme ich auf den dritten Fehler zu sprechen, der viel zu häufig gemacht wird.

Vielleicht bist du auch selbst schon darauf gekommen.

Fehler #3

Zu weit weg

Ich bleibe weiterhin bei meiner Idee der Blumenwiese.

Allerdings ist es egal wie ich mich stelle, drehe und wende. Die Wiese war nicht für die Totale geschaffen. Zu wenig verschiedene Blumen, alles sehr eintönig.

Dann heißt es also: Näher ran!

Ganz genau, so einfach kann es sein. Ich bin der Typ Fotograf der gerne mitten im Geschehen ist. Das gilt sowohl dann wenn ich mit Menschen zu tun habe, aber auch bei Reportagen oder Bildern wie diesem hier.

Also muss ich in die Wiese abtauchen, um den Effekt der neuen Perspektive zu verstärken.

Hier ist eindeutig eine Besserung zu erkennen. Sieht doch schonmal nicht schlecht aus!

Jetzt fehlt aber doch immer noch etwas…denkst du vlt. oder es ist für dich schon OK! 

Aber ok ist nicht Spannend.

Hier ist…

Fehler #4

Das falsche Format

Jetzt haben du und ich bereits einiges geändert und wir nähern uns dem Ergebnis.

Nachdem wir festgestellt haben, dass die Wiese im gesamten auf einem Bild nicht wirklich wirkt, haben wir ein einzelnes Objekt isoliert.

Ich bin zwar auch ein Freund von Minimalismus, aber hier ist mir doch zuviel Leerraum dabei.

Nicht jedes Bild sieht im Querformat gut aus. In diesem Fall wähle ich lieber das Hochformat.

Im Hochformat sieht man mehr von der Blume und es wirkt bereits viel harmonischer.

Und jetzt kommen wir schon bald zum i-Tüpfelchen (nein, nicht ei-Tüpfelchen. iiieeeh-tüpfelchen. Das ist kein Apple-Produkt).

Mir gefällt es noch immer nicht so wirklich. Ich möchte dass sich die Blume noch besser vom Hintergrund abhebt.

Fehler #5

Faulheit

Es ist wie ein Fluch.

Man steht unter Zeitdruck. Die Unzufriedenheit wächst und auch nach dem vierten Versuch will’s nicht so richtig cool aussehen.

Dennoch sollte man weiter machen und jetzt nicht aufgeben!

Sei dir nicht zu schade mal etwas weiter nach rechts oder links zu gehen und noch 1 – 2 Bilder zu machen.

In meinem Fall hat es sich gelohnt.

Im Hintergrund ist ein Tannenwald. Dieser ist wesentlich Dunkler als der Rest der Wiese und separiert die Blume noch besser.

Fehler #6

Fehlende Gestaltungsregeln

Das sollte dir nicht passieren.

Nachdem du wirklich alles gegeben und dich 15 Minuten vor eine Blume gekniet, gelegen und gewindet hast.

Gestaltungsregeln wie der goldene Schnitt oder die Drittelregel sind sehr einfach einzuhalten und umzusetzen.

Was das genau ist und wie es funktioniert erkläre ich dir in einem späteren Artikel.

In der endgültigen Fassung sieht das fertige Bild dann so aus:

Hier habe ich die Blume, unseren Point-Of-Interest, nach einfachen Gestaltungsregeln ausgerichtet. Auch beim Hintergrund habe ich darauf geachtet, das er in das Gesamtbild passt.

Das Bild wirkt nun insgesamt harmonischer und ich habe aus einem alltäglichem Motiv, ein interessantes Detail herausgezogen.

Die Bilder die du hier gesehen hast sind komplett out-of-cam, also unbearbeitet.

Man könnte also noch durch das nachträglich hinzufügen einer Vignette, noch mehr die Aufmerksamkeit auf die Blüte lenken.

Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und du schaust bald wieder vorbei.

Cheers,
Andreas

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